Kino & Film

Cloverfield

5.August 2010


Der Katastrophen-Film „Cloverfield“ kam im Januar 2008 in die deutschen Kinos. In nur 84 Minuten gibt es von Regisseur Matt Reeves und Produzent J. J. Abrams viele eindrucksvolle Bilder, viel Spannung, einige Schock-Momente und sympathische Charaktere.

Die Handlung

Rob Hawkins wird für seinen neuen Job nach Japan ziehen – deswegen haben sein Bruder Jason und dessen Freundin Lily eine Abschiedsparty organisiert. Auf der Party kommt es zum Streit zwischen Rob und seiner besten Freundin Beth – beide sind natürlich ineinander verliebt, reden aber nicht darüber. Beth verlässt wütend die Party.

Nach einem Stromausfall und einer riesigen Explosion wird klar – in Manhattan ist keiner mehr sicher. Alle Menschen versuchen zu fliehen. Und bald stellt sich heraus, dass sie es mit einem gigantischen Monster zu tun haben. Rob bekommt einen Anruf von Beth, die allein und verletzt in ihrer Wohnung liegt. Anstatt zu fliehen machen er und seine Freunde sich auf den Weg zu ihr und kommen dabei natürlich mehr als einmal in lebensbedrohliche Situationen.

Ungewöhnlicher Erzählstil

Spannung gibt es in „Cloverfield“ en masse. Und die entsteht gerade dadurch, dass die Geschichte nicht im typischen Hollywood-Stil erzählt wird. Die Zuschauer sehen die Bilder einer Handkamera, die alle Ereignisse aufzeichnet – so wie auch beim Film „Blair Witch Project“. Es gibt da ein paar Situationen, in denen man sich fragt, warum die Personen sich immer noch um die Kamera kümmert, obwohl sie das Monster fast erwischt hat – da wird es dann ein wenig unrealistisch. Aber ansonsten funktioniert das Prinzip.

Insgesamt ist „Cloverfield“ also ein spannender Katastrophenfilm, der einige bekannte Elemente verbindet, aber trotzdem gut funktioniert und unterhält.

Autor: Lisa Mattil

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