Krankenkassen sind gegen Röslers Arzneimittel-Sparpläne

Die Gesetzlichen Krankenkassen haben ihre Skepsis gegenüber den Arzneimittel-Sparplänen von Gesundheitsminister Philipp Rösler ausgedrückt. Er wolle das Preismonopol der Pharmabranche brechen, so Rösler. Medikamente sollen künftig billiger werden – dafür sollen Vertragsverhandlungen zwischen Pharmaunternehmen und den Krankenkassen stattfinden. 2 Milliarden Euro pro Jahr sollen so eingespart werden.

Wilfried Jacobs, Vorstandschef der der AOK Rheinland- Hamburg, hält das zwar für ein „gutes Signal“. Es müsse allerdings erst einmal eine Kosten-Nutzen-Prüfung geben. Rolf-Ulrich Schlenker, Vizevorstandschef der Barmer-GEK, klingt da weniger optimistisch: Verhandlungen allein werden nicht ausreichen, sagte er der hannoverschen „Neuen Presse“. Die Gesundheitsexperten der Union werden sich heute über das Thema beraten.

Autor: Lisa Mattil


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